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KZ-Gedenkstätte Dachau

Eine Exkursion zum Konzentrationslager in Dachau

Allgemeines zum Konzentrationslager

Am Donnerstag, den 30.09.21, fuhren alle neunten Klassen zur KZ- Gedenkstätte Dachau. Als wir ankamen, wurden wir von den Referenten begrüßt und zum Tor des Lagers gebracht. Er führte uns herum und zeigte uns alles. Am 22. März 1933 eröffnete auf einer ehemaligen Pulverfabrik das KZ. Diese Pulverfabrik war speziell für Waffen genutzt worden, doch als der 1. Weltkrieg vorbei war, brauchte man die nicht mehr. So wurde das Konzentrationslager gebaut. Das Lager ist groß und hatte viele Räume wie einen Schlafsaal, einen Waschraum und einen Speisesaal. Es gab auch Arbeitsräume oder eine Küche. Leider konnten wir nicht in die Räume gehen, doch wir durften durchs Fenster schauen. Im Schlafsaal passten ca. 500 Häftlinge rein, das ist ungefähr die Anzahl unserer Schule. Um das Konzentrationslager ist ein Gitterzaun, der elektrisch war, damit die Inhaftierten nicht flüchten konnten.

Arbeit und Leiden der Häftlinge

Jeder Häftling (Juden, Sinti & Roma, „Nicht Arier“, …) musste seine Wertsachen und Kleidung abgeben und bekam Häftlingskleidung, die wie Schlafanzüge aussahen. Die Haare wurden alle abrasiert und man hatte keinen Namen mehr, sondern nur eine Zahl. Jeder Einzelne wurde zur Zwangsarbeit eingeteilt, z. B. im Straßenbau, Landwirtschaft, Küche oder Buchhaltung. Wer Glück hatte, bekam eher die leichte Arbeit, wer Pech hatte, eine eher anstrengende Arbeit. Das Essen der Häftlinge war allerschlechteste Qualität und man hatte auch medizinische Versuche an den Gefangenen durchgeführt.

Ende des Lagers

Über 200.000 Häftlinge wurden inhaftiert und 41.500 starben im KZ. Sie wurden in der Gaskammer erstickt und danach verbrannt. Am 29. April 1945 hatte die US-Armee die hinterbliebenen Häftlinge aus dem KZ Dachau befreit.
      Konzentrationslager, Dachau
Wir bei der Führung
    Hier standen Gebäude, Baracken, usw.
Ihr könnt selbst hinfahren und es euch anschauen, es ist ganztägig geöffnet!
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KZ-Gedenkstätte Dachau

Eine Exkursion zum

Konzentrationslager in Dachau

Allgemeines zum

Konzentrationslager

Am Donnerstag, den 30.09.21, fuhren alle neunten Klassen zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Als wir ankamen, wurden wir von den Referenten begrüßt und zum Tor des Lagers gebracht. Er führte uns herum und zeigte uns alles. Am 22. März 1933 eröffnete auf einer ehemaligen Pulverfabrik das KZ. Diese Pulverfabrik war speziell für Waffen genutzt worden, doch als der 1. Weltkrieg vorbei war, brauchte man die nicht mehr. So wurde das Konzentrationslager gebaut. Das Lager ist groß und hatte viele Räume wie einen Schlafsaal, einen Waschraum und einen Speisesaal. Es gab auch Arbeitsräume oder eine Küche. Leider konnten wir nicht in die Räume gehen, doch wir durften durchs Fenster schauen. Im Schlafsaal passten ca. 500 Häftlinge rein, das ist ungefähr die Anzahl unserer Schule. Um das Konzentrationslager ist ein Gitterzaun, der elektrisch war, damit die Inhaftierten nicht flüchten konnten.

Arbeit und Leiden der Häftlinge

Jeder Häftling (Juden, Sinti & Roma, „Nicht Arier“, …) musste seine Wertsachen und Kleidung abgeben und bekam Häftlingskleidung, die wie Schlafanzüge aussahen. Die Haare wurden alle abrasiert und man hatte keinen Namen mehr, sondern nur eine Zahl. Jeder Einzelne wurde zur Zwangsarbeit eingeteilt, z. B. im Straßenbau, Landwirtschaft, Küche oder Buchhaltung. Wer Glück hatte, bekam eher die leichte Arbeit, wer Pech hatte, eine eher anstrengende Arbeit. Das Essen der Häftlinge war allerschlechteste Qualität und man hatte auch medizinische Versuche an den Gefangenen durchgeführt.

Ende des Lagers

Über 200.000 Häftlinge wurden inhaftiert und 41.500 starben im KZ. Sie wurden in der Gaskammer erstickt und danach verbrannt. Am 29. April 1945 hatte die US-Armee die hinterbliebenen Häftlinge aus dem KZ Dachau befreit.
      Konzentrationslager, Dachau
Wir bei der Führung
    Hier standen Gebäude, Baracken, usw.
Ihr könnt selbst hinfahren und es euch anschauen, es ist ganztägig geöffnet!